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Ambient Media im Ländervergleich.

Wachsende Zustimmung und steigender Einsatz von Ambient im Media-Mix: Diese aus dem deutschen Trendbarometer Ambient Media bekannten Tendenzen haben sich jetzt auch für den österreichischen Werbemarkt bestätigt. Der dortige Verband Ambient Media Österreich (VAMÖ) hat vor kurzem die Ergebnisse seiner ersten Studie präsentiert und viele Parallelen zu den Erkenntnissen der deutschen Kollegen festgestellt, die bereits auf zwei Ausgaben ihres Trendbarometers zurückgreifen können.

Äußerst versiert im Umgang mit diesen Werbeformen zeigen sich danach stets die Mediaagenturen, gefolgt von den Werbeagenturen, und hier wie dort gilt Ambient Media als besonders geeignet, um junge Zielgruppen zu erreichen. Auch bei den Anlässen herrscht länderübergreifend Einigkeit: Produkteinführungen gelten bei jeweils etwa 80 Prozent aller Befragten als idealer Einsatzzweck, erst dann kommen Image-Aufbau, Absatzförderung und Kundenbindung. Zentrale Eigenschaften ihrer Medien (“wirken direkt im Lebensumfeld der Zielgruppe”, “erregen starke Aufmerksamkeit”, “sind eine ungewöhnliche und beliebte Werbeform”) können die Vermarkter als gelernt betrachten.

Unterschiede zwischen den beiden Ländern hinsichtlich Ambient Media gibt es allein bei der Ausprägung aller abgefragten Einschätzungen, die in Österreich nahezu durchgehend geringer ist als in Deutschland. Im Gegensatz zum deutschen Fachverband Ambient Media (FAM), der seit 2001 besteht, ist der VAMÖ allerdings erst seit Ende 2008 am Markt und hatte entsprechend weniger Zeit, zur Etablierung von Ambient Media beizutragen.