Mit dem iPoint 3D vom Fraunhofer Institut sind die Nutzer in der Lage per Handbewegung virtuell einen dreidimensionalen Raum zu steuern. Das Ganze funktioniert ohne jegliche Hilfsmittel, zwei Kameras und ein Motionsensor erkennen die Bewegungen und applizieren diese auf den dreidimensionalen Inhalt.
Vorgestellt auf der diesjährigen Cebit löste diese innovative Technologie ein ordentliches Presseecho aus. »Das Herzstück des iPoint 3D ist eine Erkennungseinheit, nicht viel größer als eine Tastatur, die über dem Benutzer an der Decke hängt oder im Couchtisch eingebaut wird. Zwei integrierte Kameras erkennen Hände und Finger in Echtzeit und übertragen die Information an den Computer«, erläutert Paul Chojecki, Wissenschaftler am HHI, die Technik.
Entwickelt wurde diese Technologie nicht nur zum Spielen, sondern auch um in Situationen, in denen eine direkte Berührung nicht möglich ist, bspw. im OP Saal, 3D Animationen bedienen zu können. Auch in anderen Wirtschaftszweigen, wie der Autoindustrie, ist ein Einsatz dieser Technik vorstellbar. Für den Einsatz OOH sind wir vielleicht noch ein bißchen früh unterwegs, allerdings zeigt der Trend der Digitalisierung und haptischen Darstellung eindeutig wohin die Reise gehen wird.
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15. Apr 2009, 08:32 – alex