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Drei-Minuten-Interview mit Friederike Lydia Ahrens.

Friederike Lydia Ahrens

Hinweis: Einen vollständigen Bericht über die Abreisskünstlerin Friederike Lydia Ahrens kann man sich über diesen Link bei Boesner-TV anschauen.

1) Vorname, Nachname: Friederike Lydia Ahrens

2) Familienstand: verheiratet

3) Kinder: Julian (26) und Philip (28)

4) Ausbildung (Beruf), jetzige Tätigkeit: Keramikerin, Künstlerin (Studium HfBK, Hamburg)

5) Alter: 56


PRIVATE EINBLICKE

6) Hobbies: Kultur und Kunst

7) Welches Verkehrsmittel nutzt Du am häufigsten? Mein Auto (leider viel zu oft, aber die Leinwände sind groß), ansonsten wann immer es geht, Fahrrad.

8) Ich bin gerade…: erschöpft aber glücklich, hatte eine anstrengende Ausstellung letztes Wochenende.

9) Woran hast Du heute als erstes gedacht? Scheiß-Wetter.

10) Was ist das Besondere an dieser Woche oder an diesem Tag? Abgesehen vom 20jährigen Mauerfall-Jubiläum, wäre es sehr schön, wenn die Sonne mal rauskäme.

11) Was steht morgens bei Dir auf dem Frühstückstisch? Kaffee und Banane.


EIN BISSCHEN ÜBER MEDIEN

12) Welche Medien nutzt Du in der Regel? Ich höre den ganzen Tag Deutschlandfunk.

13) An welche Werbung kannst Du Dich erinnern? Die „echten“ Frauen in der Dove-Werbung gefallen mir gut.

14) Achtest Du auf Außenwerbung und darauf, wer gerade plakatiert? Na klar, immer. Ist ja mein Medium.

15) Wie empfindest Du die Medien der Außenwerbung? Hauptsächlich langweilig, ehrlich gesagt. Die Astra-Werbung ist ganz lustig, ansonsten finde ich die Plakatierungen der Club- und Party-Szene und die politischen Aufrufe viel kreativer und inspirierender.


IHRE KUNST

16) Wie kommt man dazu, „Abreisskünstlerin“ zu werden? Wände haben mich schon immer fasziniert und inspiriert, egal an welchem Ort der Welt. Sie erzählen unendlich viele Geschichten, die ich dann verbunden mit meinen eigenen Erinnerungen wiedergebe.

17) Sammelst Du die Schnippsel nach bestimmten Kriterien, also bereits für eine konkret geplante Collage? Oder sammelst Du spontan? Spontan und projektbezogen. Beides. Ich lasse mich natürlich auch inspirieren.

18) Wovon lässt Du Dich inspirieren? Von der Morbidität, von der Vergänglichkeit.

19) Was ist das besondere an Deiner „Stadtteilkunst“? Was bringst Du damit zum Ausdruck? Ich bilde Identität der einzelnen Stadtteile ab. Der Menschen, die dort leben – der Suchenden, der Aufrufenden, der meditierenden und musizierenden. Natürlich auch die politische Situation. Ich fange die Zeit an einem bestimmten Ort ein.

20) Wo kann man Deine Collagen betrachten und wo kann man sie kaufen? In meinem Atelier in der Hoheluftchaussee 40A, Hamburg, im Hinterhof, ansonsten natürlich auch immer unter www.atelierahrens.de, da finden sich dann auch die aktuellen Ausstellungen.


ENDSPURT

21) Ohne…Rotwein und Zigaretten...kann ich gar nicht!

22) Persönliche Grußbotschaft: Grüße in den Rührpott!

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